Specials Eventspecials 2008 Skibergsteigen WM Skibergsteigen

WM Skibergsteigen

Stefanie Koch

Hermann Kofler

Andreas Strobl

Toni Steurer

Barbara Gruber

Lydia Prugger

Andreas Fischbacher

Andreas Ringhofer

Österreichische Staffel

Beim Verticalrennen

Schöner Abschnitt

Phillip Brugger

Tragepassage

Alex Lugger

Impressionen

Florent-Perrier

Laeticia-Roux

Kilian, Troillet

Troillet, Brunod

Der Rückblick auf das Winterhighlight der Skibergsteiger!

M2b Redaktion am 03.03.2008 - 16:54 Uhr

Am 24. bis 29. Februar war das deutsche Skibergsteig-Team in der Schweiz bei der Weltmeisterschaft zu Gast. Die "ganz" großen Erfolge blieben aber leider aus. Das deutsche Ensemble kann keine Medaillenplatzierungen vorweisen, hat sich aber dennoch gut verkauft.

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Königsetappe am ersten Tag
Stefanie Koch konnte direkt am ersten Tag, bei der Königsdisziplin im Einzelrennen, einen starken neunten Platz einlaufen. In der Herrenkonkurrenz ruhten die Hoffnungen auf dem Weltcup-Läufer Toni Steurer. Immer noch angeschlagen von seiner Verletzung, die sich Steurer bei der DM am Hochgrat zugezogen hatte, lief er als bester Deutscher zwar auf den 24. Platz, konnte die ihn gesetzten Erwartungen jedoch nicht erfüllen. Hinter dem Oberstdorfer folgten Andreas Strobel auf Rang 27, Martin Echtler auf Rang 29 und Alexander Schuster auf dem 57. Platz.

Hartes Programm
Mit noch schweren Beinen vom Einzelrennen des Vortages, mussten Andi Strobel und die Nationalmannschaftskollegen Steurer, Klinger und Lex beim Staffelrennen ran. Alle Eindrücke von den Rennen finden Sie in Andi Strobels WM-Tagebuch unter www.alpenverein.de. Dort war wieder einmal gegen die Top-Nationen Frankreich, Spanien, Schweiz und Italien kein Kraut gewachsen. Einen Fight leisteten sich die Deutschen mit den stark auftrumpfenden Österreichern, den Norwegern und den Slowaken. Die österreichische Staffel in Person von Martin Bader, Andi Kalss, Andi Fischbacher und Alexander Lugger lief den Deutschen gegen Ende des Rennens aus den Augen und platzierte sich 1:22 Minuten vor dem deutschen Quartett auf dem fünften Platz.

Deutsche DM-Siegerinnen auch in der Schweiz auf der Höhe
Stefanie Koch bewies mit ihrer Partnerin im Teamrace, Judith Grassl, dass sie ein gut eingespieltes Team sind. Schon bei der Team-DM am Jenner Anfang Februar konnte sich das Zweiergespann den Titel sichern. In Champery liefen die beiden Athletinnen auf den sechsten Platz und schafften damit die beste Platzierung für die Schützlinge von Nationaltrainer Hermann Kofler.
Ebenfalls ganz stark eingeschätzt und Geheimfavoritin auf die vorderen Plätze im Vertical Race war die Bayerin Barbara Gruber. Die Landwirtschafterin, die besonders im Aufstieg ihre Stärken hat und schon einige Titel in diesem Jahr errang, zum Beispiel bei der Saalbacher "Mountain Attack" oder die DM am Hochgrat, konnte "nur" auf den zwölften Platz stiefeln und musste sich der starken internationalen Konkurrenz beugen. Die Herren mit Steurer, Strobel und Lex konnten wieder einmal der Weltspitze nur hinterherlaufen und belegten die Plätze 26, 27, und 34.

DAV Nachwuchs zeigt sich
Auch die Jungathleten haben sich auf die Reise in die Schweiz gemacht. Im Einzelrennen der "Cadets" belegten Jonas Schlachter, Josef Rottmoser und Philipp Reiter Platz neun, elf und fünfzehn. Michael Pfanzelt kam bei den Junioren auf den 16. Platz. Die besten Ergebnisse erzielten die Nachwuchs-Skibergsteiger im Vertical Race: für Barbara Abler sprang dort der sechste Platz heraus, Josef Rottmoser sprintete auf den fünften Rang und ist auf dem besten Weg in die Weltspitze.

Schladming bewirbt sich um die WM 2012
450 Athleten aus insgesamt 29 Nationen haben an der WM 2008 teilgenommen und können sich schon jetzt auf die nächsten Weltmeisterschaften 2010 in Andorra freuen. Auch für die WM 2012 liegt bereits eine Bewerbung vor: Die österreichische Stadt Schladming aus der Region Steiermark hat sich um die Austragung beworben. Das die Österreicher sich mittlerweile zu den Top-Nationen der Skibergsteigerszene zählen dürfen, bewies ihr starkes Abschneiden in der Westschweiz: Das österreichische Nationalteam mischte trotz mangelnder finanzieller Unterstützung, wie sie die Spitzen-Nationen genießen, vorne mit. Wenn es der bekannte Wintersportort Schladming schaffen sollte, dieses Großereignis nach Österreich zu holen, könnte der Skibergsport dadurch in der Alpenrepublik einen Aufschwung erfahren. Dies wäre den ambitionierten Verantwortlichen zu wünschen!

Erfolg auf ganzer Linie
In den fünf verschienen Wettbewerbskategorien erliefen sich die Athleten des ASKIMO insgesamt neun Plätze unter den Top 10. Zwei mal schrammten die rot-weiß-roten Sportler ganz knapp am Stockerl vorbei und landeten auf dem undankbaren vierten Platz. Mit diesen Leistungen zeigte sich das Team von einer starken Seite und bewies, dass in Zukunft weiter mit ihnen zu rechnen sein wird. Im Vergleich zu den anderen Nationen stellten die Österreicher mit neun Sportlern und drei Betreuern zwar ein Mini-Team auf die Beine, konnten aber trotzdem im Konzert der Großen mitmischen.

Die Ergebnisse der Österreicher:

Wettkampftag 1:
Einzelrennen Herren:
4. Andi Ringhofer/Steiermark,
7. Alex Lugger/Kärnten,
20. Hans Wieland/Salzburg
Einzelrennen Damen:
10. Lydia Prugger/Steiermark,
11. Vroni Swidrak/Tirol
Einzelrennen Jugend:
8. Martin Bader/Tirol

Wettkampftag 2:
4er- Staffelrennen:
5. Martin Bader/Tirol, Andreas Kalss/Oberösterreich, Andreas Fischbacher/Steiermark und Alex Lugger/Kärnten

Wettkampftag 3:
Einzelrennen Jugend:
10. Philipp Brugger/Tirol
2er Teamrennen Allgemein:
13. Andreas Fischbacher/Steiermark und Hans Wieland/Salzburg

Wettkampftag 4:
Verticalrennen Jugend:
12. Philipp Brugger/Tirol
Verticalrennen Damen:
4. Lydia Prugger/Steiermark
Verticalrennen Herren:
14. Hans Wieland/Salzburg,
19. Andi Ringhofer/Steiermark

Wettkampftag 5:
Langdistanzrennen Damen:
6. Vroni Swidrak/Tirol
Langdistanzrennen Herren:
6. Alex Lugger/Kärnten,
29.Andi Kalss/Oberösterreich

Quellen
- astc.de
- skimo.org
- alpenverein.de


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