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Blick zum Jenner

Klinger und Grassl

Impressionen

Judith Grassl

Silvia Treimer

Ringhofer und Fischbacher

Grassl und Koch im Ziel

Panorama

Andi Strobel in der Abfahrt

Siegerfoto der Damen

Spitzengruppe

Siegerfoto der Herren

Steffi Koch in der Abfahrt

Zuschauer am Jenner

Jennerstier

Böhm und Nickaes

Grassl-Festspiele bei der Team-DM am Jenner

M2b Redaktion am 13.02.2008 - 15:02 Uhr

Franz Grassl heißt der Dominator der ersten beiden Rennen des diesjährigen DAV Skitourencups. Nachdem sich der 42-Jährige bereits bei der Hochgrat Skirallye in Oberstaufen den Deutschen Meistertitel im Single-Race sichern konnte und die Angriffe der jungen Konkurrenten erfolgreich abwehrte, gelang ihm beim Jennerstier in Berchtesgaden der zweite Streich: Gemeinsam mit Teamkollege Stefan Klinger (Teisenberg) sicherte sich Grassl bei seinem Heimrennen am Jenner in einem packenden Rennen auch den Titel im Team. Bei den Damen setzte sich ebenfalls eine Grassl durch: Judith Grassl siegte mit Steffi Koch deutlich vor der Paarung Treimer/Gruber.

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ASTC macht Station in Deutschland
Wiedermal wurde der Jennerstier von der DAV Sektion Berchtesgaden und Richard Lenz organisiert - erstmals allerdings in Kooperation mit dem Austria Skitour Cup. Bei Kaiserwetter und guten Bedingungen suchten so nicht nur die Deutschen ihre Meister im Team, sondern auch die österreichischen Skibergsteiger ermittelten ihre Titelträger. Und so fanden sich neben den Deutschen Top-Athleten auch viele starke Österreicher am Samstag, den 9. Februar bei der Jennerbahn ein, um sich gegen 10 Uhr auf den Weg zum Gipfel zu machen. Für die Skination Österreich waren unter anderem Stefan Kogler/Markus Stock, Georg Simair/Wolfgang Klocker und die Top-Favoriten Andreas Fischbacher/Andreas Ringhofer nach Berchtesgaden gekommen, in der Deutschen Wertung galten vor dem Rennen vor allem die Paarungen Steurer/Strobel und Grassl/Klinger als heiße Anwärter auf den Sieg.

Start ohne Ski
Aufgrund der nicht ausreichenden Schneelage im Tal ging es für die insgesamt etwa 120 Starter - in den Team-, Jugend- und Einzelklassen antretend - an der Jennerbahn zunächst zu Fuß auf den Weg. Erst nach einigen hundert Metern schnallten sich die Skitourengeher ihre Ski an, um so schnell wie möglich zum Gipfel des Jenners zu gelangen, die extrem steile Abfahrt durch das Gelände zur Mittelstation der Jennerbahn zu bewältigen, anschließend von dort erneut zum Jenner aufzubrechen und schließlich im Team die Abfahrt bis ins Ziel an der Mittelstation zu nehmen. Über 2000 Höhenmeter bergauf, etwa 1400 Höhenmeter in der Abfahrt: ein hartes Programm für die Athleten.

Spannung pur für die Zuschauer
Die Spitzengruppe erreichte nach etwa 45 Minuten erstmals die Bergstation der Jennerbahn. Hier hatten sich auch die meisten Zuschauer platziert, um die Athleten anzufeuern und die Sonne zu genießen. Als Erster erreichte Ausdauerspezialsist und Mountainbiker Andi Strobel (Team Vaude) die Wechselzone auf der Sonnenterasse. Dicht hinter ihm folgten die Österreicher Ringhofer/Fischbacher, die den Wechsel am schnellsten hinter sich brachten und mit den Skiern auf dem Rücken in Führung liegend die letzten 100 Höhenmeter zum Jennergipfel angehen konnten. Hinter ihnen folgten Strobel/Steurer sowie die Paarungen Klinger/Grassl, Echtler/Lex und Stock/Kogler. Bei den Damen lieferten sich die beiden einzigen Paarungen Koch/Grassl und Gruber/Treimer bis hierhin ein Kopf-an-Kopf-Rennen und belauerten sich gegenseitig. Bei der rassigen Abfahrt konnten sich die besseren Downhiller Koch/Grassl erstmals absetzen und erreichten so die Wechselzone an der Mittelstation schon mit etwa 30 Sekunden Vorsprung.

Ringhofer/Fischbacher fallen zurück
In der Herrenkonkurrenz gelang es den bärenstarken Paarungen Grassl/Klinger und Stock/Kogler sich bei der ersten Abfahrt vom Jenner und dem zweiten Anstieg von ihren Konkurrenten abzusetzen. Beide Teams profitierten allerdings von Stürzen ihrer Konkurrenten, so kamen weder Strobel/Steurer noch Ringhofer/Fischbacher ohne Zeitverlust durch die anspruchsvolle Abfahrt. Toni Steurer hatte zudem starke Schmerzen im Handgelenk: Noch vor wenigen Wochen hatte der Oberstdorfer sich bei der Hochgrat Skirallye bei einem Sturz dieses gebrochen und war dick bandagiert an den Start gegangen.

Knapper Zielausgang
Ohne Sturz kamen die Sieger Franz Grassl und Stefan Klinger ins Ziel: Nach 1:44:33 Stunden fuhren sie über den Zielstrich und freuten sich zu Recht überschwenglich über den Sieg. Bis ins Ziel hatten sie sich allerdings einen harten Fight mit Markus Stock und Stefan Kogler liefern müssen, die sich mit dem zweiten Rang und lediglich sechs Sekunden Rückstand den Sieg bei der Österreichischen Meisterschaft sicherten. Vize-Deutsche-Meister wurden Martin Echtler und Konrad Lex (1:45:23 Stunden) vor der Paarung Steurer/Strobel (1:47:27 Stunden). Als fünftes Team kamen die etwas enttäuschten Österreicher Ringhofer/Fischbacher ins Ziel und erreichten Platz 2 bei der ÖM.

Partner der Herrensieger gewinnnen Damenkonkurrenz
Bei den Damen konnten sich die Frau von Franz Grassl und die Freundin von Stefan Klinger, Judith Grassl und Steffi Koch, auf der zweiten Runde deutlich von Gruber/Treimer absetzen und feierten verdient den Sieg. Am Ende lagen sie in 2:14:16 Stunden fast sieben Minuten in Front und freuten sich gemeinsam mit ihren Lebensgefährten über den erfolgreichen Tag. Diesen ließen die Teilnehmer im Festsaal des Gasthauses Unterstein in Schönau ausklingen und konnten bei der Siegerehrung zahlreiche Sachpreise der Sponsoren entgegen nehmen.

Die Ergebnisse DM Team:
Herren:
1. Klinger/Grassl 1:44:33,50
2. Echtler/Lex 1:45:23,00
3. Steurer/Strobel 1:47:27,10
4. Nickaes/Böhm 1:54:04,90
5. Palzer/Müller 2:02:35,20

Damen:
1. Grassl/Koch 2:14:16,10
2. Gruber/Treimer 2:21:06,60

Jugend (verkürzte Strecke):
Männlich:
1. Palzer/Rottmoser 1:12:52,50
2. Schlacher/Seebeck 1:16:10,90
3. Fegg/Fegg 1:19:25,60

Weiblich:
1. Hoff/Seebeck 1:44:04,50
2. Abler/Hochfilzer 1:53:05,80

Die Ergebnisse ÖM Team:
Herren:
1. Stock/Kogler 1:44:38,60
2. Fischbacher/Ringhofer 1:47:56,80
3. Simair/Klocker 1:48:24,10

Der letzte Wettkampf des DAV Skitourencups findet am 8. März in Mittenwald statt. Dann werden beim Dammkarwurm die Deutschen Meister im Vertical Race gesucht. Hier finden Sie alles über den DAV Skitourencup und den Austria Skitour Cup!


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