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Schladming bekommt Zuschlag für die WM der Skibergsteiger 2012

M2b Redaktion am 02.06.2008 - 09:57 Uhr

Während der großen Freude über die Vergabe der Alpinen Ski WM 2013 an Schladming durch die FIS ging in der steirischen Sportstadt ein weiterer Grund zum Feiern fast unter: der internationalen Verband ISMF in Paris hat die WM der Skibergsteiger für 2012 an die Region Schladming / Dachstein vergeben.

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Ansehen der Österreicher dank erfolgreicher Saison gesteigert
Bisher wurde diese Großveranstaltung der Skitourensports, bei der die Tourengeher der Welt ihre allerbesten küren, noch nie außerhalb der Westalpen- und Pyrenäenländer ausgetragen. Die in der Sportart Skibergsteigen führenden Länder Frankreich, Italien, Schweiz, Spanien und Andorra hatten sich in der Vergangenheit die Weltmeisterschaft gesichert. Nach drei erfolgreichen Austragungen des hochalpinen Dachstein Xtreme Tourenskirennens am Dachstein wurde der internationale Verband nun nachdrücklich auf Österreich aufmerksam gemacht. Auch die starken internationalen Leistungen der erstmals entsendeten Österreichischen Nationalmannschaft trugen zu dem gesteigerten Ansehen der Österreicher bei.

Zuschlag für Österreich
Die Bewerbung für die WM der Skibergsteiger 2012 stand damit unter guten Stern. Die Partnerschaft mit Schladming und der Planai als Abwicklungspartner war dabei ebenfalls ein wichtiger Faktor. Die Kombination mit dem Können bei der Veranstaltung von Rennen im Skibergsteigen, die durch das Dachstein Xtreme vor Ort in den letzten Jahren gesammelt werden konnte, gab schließlich den Ausschlag. Nur kurz vor der Vergabe der Alpinen Ski WM 2013 am 29. Mai wurde in Paris die WM der Skibergsteiger 2012 an Schladming vergeben. Man setzte sich gegen Konkurrenten aus Frankreich und Italien durch. Im März 2012 werden sich also in Schladming eine Woche lang rund 500 Athleten und noch einmal so viele Funktionäre aus etwa 30 Nationen tummeln. Die Wettkampforte sind dabei auf die Berge rund um die Gebirgsstadt verteilt. Österreich ist während dieser Zeit im Mittelpunkt der weltweiten Szene der Tourengeher. Dem entsprechend erfreut und erleichtert fällt der Kommentar von Karl Posch, dem Präsidenten des ASKIMO, aus: "Das Skibergsteigen wächst derzeit in Österreich in atemberaubender Geschwindigkeit. Zwar sind wir paradoxerweise als Alpinnation noch nicht auf dem Stand diverser anderer Nationen, aber rot-weiß-rot ist als Farbkombination in der internationalen Szene mittlerweile nicht mehr unbekannt. Hoch erfreut bin ich natürlich, dass es uns gelungen ist, die WM 2012 nach Österreich an den Dachstein zu holen. Diese Großveranstaltung ist eine Auszeichnung für unsere bisherige Arbeit und wird uns auch in den nächsten Jahren helfen, Skibergsteigen noch besser zu etablieren."

Quelle:
- Pressemitteilung ASKIMO - Karl Posch


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