Specials Portraits

Norbert Joos

Mount McKinley

Nanga Parbat

Manaslu

Annapurna

Der K2

Der Broad Peak (8.047 Meter)

Makalu

Dhaulagiri Route

Portrait Norbert Joos (SUI)

M2b Redaktion am 29.05.2008 - 09:40 Uhr

Der Extrembergsteiger Norbert Joos wurde am 6. September 1960 in Chur (Schweiz) geboren und gehört heute zu der internationalen Bergsteiger-Elite. Schon als kleiner Junge faszinierten ihn die Berge und er verspürte den Drang, sie zu besteigen. Bereits mit zwölf Jahren erklomm Joos das Matterhorn. Kurz vor seinem 20. Geburtstag schaffte er es, die drei Nordwände der Alpen (Eiger, Matterhorn und Grandes-Jorasses) zu durchsteigen.

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Erste große Erfolge
Zu dieser unglaublichen Leistung im Jugendalter kommen weitere bedeutende Besteigungen. Dazu zählen die Routen Grand-Pilier d'Angle am Mont Blanche, Supercoulloir am Tacul, die große Verschneidung an der Eiger Nordwand und die erste Winterbegehung der Eigerrouten "Tor des Chaos" und Nordpfeiler.

Aufgepasst: Extrembergsteiger unterwegs
Norbert Joos bestieg 1981 den 6193 Meter hohen Mount McKinley in Alaska über die Cassinroute. 1982 konnte er als erster Schweizer mit dem Bergsteiger Erhard Loretan den berüchtigten Nanga-Parbat (8125 Meter) bezwingen. Anschließend folgte 1984 in Nepal der Manaslu (8156 Meter) und die 8091 Meter hohe Annapurna I, die er erneut mit Erhard Loretan bestieg. Als wäre das nicht schon genug, schaffte Joos die bis heute noch nie wiederholte Begehung des Ostgrades und die bis dato erste Gesamtüberquerung (von Süden nach Norden) der Annapurna I. Zudem bestieg der Expeditionist als erster Schweizer den berühmt-berüchtigten K2 (8611 Meter) im Karakorum Gebirge in Pakistan.

Die Speziellen
Als Norbert Joos 1986 das erste Mal in Südamerika war, gelangen ihm zwei anspruchsvolle Sechstausender: der Artesonraju und der Yerupaja in Peru . Zudem schaffte er in Patagonien den Granitberg Fitz Roy über die Argetinierroute. Darauf folgte der Aconcagua (6970 Meter), der höchste Berg Südamerikas. Als einer der Höhepunkte seines Bergsteigerlebens bestieg Joos im Alleingang den Nachbarn des K2, den 8047 Meter hohen Broad-Peak.

Die Weiten Nepals
Durch seine Firma "Norbert Joos Bergsport" ist der Extremsportler schon weit ins Landesinnere von Nepal vorgedrungen und hat schon viele Gruppen in die verwinkelten Ecken dieses einmaligen Landes geführt. Dabei gelangen ihm zahlreiche Erfolge: die Besteigung des 8037 Meter hohen Gasherbrums II, die Gipfel Ama-Dablam (6860 Meter) und Pumori (7128 Meter), sowie der Hidden-Peak (8068 Meter) in Pakistan und der Cho-Oyu (8201 Meter) in Tibet.

The Bigwall
Bei der Besteigung des Dhaulagiri (8172 Meter) wurde unter Unterstützung des Schweizer Fernsehens der bekannte Dokumentarfilm "Tod am Dhaulagiri" gedreht, der bereits auf vielen internationalen Sendern gezeigt wurde. 1996 bereiste er den 8021 Meter hohen Shisha-Pangma, der zudem sein zehnter Achttausender wurde. In dem gleichen Jahr war Norbert Joos als Kletterer im Yosemite-Nationalpark unterwegs. Es gelangen ihm einige gute Routen, darunter "Regular" an der Halfdome NW-Face, "the Nose" und "the Shield" an der tausend Meter hohen Wand des El Capitan.

Alle 13 und bald den Giganten
2002 bewältigte Joos den 8484 Meter hohen Makalu. Nur zwei Jahre später, am 15. Mai 2004, schaffte er es, den 8516 Meter hohen Lhotse zu besteigen. Somit hatte er schon zwölf der 14 Achttausender geschafft. Der 13. Gigant war der Kangenjunga, der mit 8586 Metern dritthöchste Berg der Welt. Als er diesen bestiegen hat, blieb nur noch einer, um als fünfzehnter Mensch auf allen 14 Achttausendern gewesen zu sein: der sagenumwobene Mount Everest – der gigantische Berg der Berge. Im Frühjahr 2008 befindet sich "Noppa" in Nepal, um dieses Ziel zu erriechen.

Quelle:
- www.bergsport.ch


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